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Das Gleichgewicht in meinem Leben..

...ist manchmal nur sehr schwer herzustellen - aber ich bin auf eine gewisse Balance zwischen Allem angewiesen, damit ich glücklich und in Harmonie und Frieden leben kann.

Yahoo! Avatare


Von diesen Irrungen und Wirrungen will ich in diesem Log berichten, einmal um mich zu klarerem Denken zu bringen aber vielleicht auch, um mich von zu vielen Gedanken zu befreien.

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Verfasst am 07.11.2007 08:18:30 Uhr
Heute ist ein Jubeltag!
Mein Liebster und ich haben uns vor 11 Monaten kennen gelernt. Und ich bin immer noch jede Minute gerne mit ihm zusammen.
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Verfasst am 12.09.2007 10:11:38 Uhr
endlich wieder frei....
Am Montag bin ich geschieden worden. Mein Ehemann war aber nicht dabei - ja - das geht auch. Er hat sich vom Richter eine Befreiung geben lassen, weil der Weg aus dem Ausland für ihn zu weit sein würde. Na ja, gab es wenigstens eine ruhige stressfreie Scheidung, was vielleicht nicht so gewesen wäre, wenn er gekommen wäre. Hat nur 10 Minuten gedauert und schwups ich bin wieder frei....
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Verfasst am 21.08.2007 10:13:30 Uhr
merkwürdig...
Merkwürdig .... seit einiger Zeit habe ich ständig einen verspannten Rücken und bin auch seelisch ein bisschen "verklemmt". Ich war gestern zu Hause - alleine - mein Liebster musste arbeiten gehen und wollte eigentlich ein bisschen schlafen und dann so einiges in der Wohnung schaffen und handwerklich erledigen. Doch es ging nicht. Ich war 15 Minuten vor der gewöhnlichen Morgens-Aufsteh-Zeit wach, bin rumgegeistert und als ich meinen Liebsten noch aus der Tür zugwinkt habe, weil er los musste, war ich auch müde. Doch im Bett wieder angekommen habe ich ein Buch zu Ende gelesen, anstatt zu schlafen und als das Buch zu Ende war, konnte ich nicht aufstehen und arbeiten sonder musste denken. Meine Gedanken kreisten um das Jetzt und Hier, um die Männer meines Lebens, meinen Liebsten und das Zusammenwohnen mit ihm, die Zukunft, wenn ich mal nicht mehr da bin, die Katzen... kuddelmuddeldurcheinander.

Es blieb - ein schlechtes Gefühl und Traurigkeit. Irgendwann dachte ich, ich müsste ein Testament machen, um meine Angelegenheiten, im Fall der Fälle geregelt zu wissen. Mein Liebster hat schließlich noch nicht mal einen Anteil an meinem Mietvertrag, einen offiziellen Anteil an unserem gemeinsamen Gartenprojekt, etc. Wenn mir was passieren würde, wären meine Eltern meine Erben, da ich keine Kinder habe. Finde ich ungerecht, wenn mein Liebster mit mir in einer Wohnung lebt. Und was ist mit meinen beiden Katzen?

Als mein Liebster nach Hause kam, habe ich ihn gefragt, was er machen würde, wenn mir was passieren würde. Er hat geantwortet, er hätte sich noch keine Gedanken darüber gemacht und das wäre auch alles kein Problem, wenn es denn soweit würde, würde sich schon eine Lösung finden.

Hmmm???

Irgendwie habe ich mich wie geklatscht gefühlt, als er das gesagt hat. Wurde noch trauriger und hätte heulen können.


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Verfasst am 06.08.2007 10:45:45 Uhr
die alltäglichen Begebenheiten
Morgen sind mein Liebster und ich 8 MONATE zusammen. Und ich liebe ihn immer noch ganz doll.

Er wohnt dann bereits einen Monat und 16 Tage mit mir zusammen. In den vergangenen Wochen haben wir begonnen uns auch im Alltag richtig zusammen zu fügen (nicht zu raufen, wie man so oft sagt, das haben wir gar nicht nötig, es klappt auch so...).

Unser Tagesablauf hat sich auch schon eingespielt:

Wir stehen jeden Morgen gemeinsam um etwa 6 Uhr auf, trinken einen Kaffee zusammen, den mal er mal ich mache, reden ein ganz klein bisschen miteinander, so weit es die knappe Zeit erlaubt. So ab 6 Uhr 20 wird es Zeit ins Bad zu gehen, was wir auch meistens zeitgleich machen, während er sich rasiert dusche ich, und wenn ich mich schminke steht er unter der Dusche. Wir wuscheln umeinander rum, was uns Zeit gibt, sich weiter noch ein bisschen auszutauschen.... Dann anziehen, Brote schmieren, mal er mal ich, noch ein Schluck Käffchen, dann pünktlich um 7:13 Uhr muss ich am Bus stehen, damit ich zu 8 Uhr zur Arbeit komme. Er fährt dann zeitgleich mit seinem Auto los.

Dann haben wir im Moment beide sehr stressige Tage auf Arbeit, so dass wir tagsüber kaum Zeit für andere Dinge haben, und immer in Gefahr sind, wegen der vielen Arbeit Überstunden zu machen. Er musste sich auserdem erst einmal an die neue Arbeitsstelle, den Weg zur Arbeit, die Kollegen und die neuen Aufgabenstellungen gewöhnen. Das hat ihn arg gestresst, ich konnte richtig merken, wie kaputt er nach solchen Anstrengungen abends immer war. Er war nicht mehr so leicht zum Lachen und lustig sein zu kriegen, und ist körperlich auch stark angeschlagen gewesen und ständig müde. Aber jetzt ist es schon ein bisschen besser geworden. 90 Tage sagt man, braucht man um sich an eine neue Arbeit zu gewöhnen. Und die sind für ihn ja erst Ende September rum.

Nachdem nun für ihn die erste Gewöhnung an die Arbeit stattgefunden hat, haben wir uns daran gemacht, unsere gemeinsame Wohnung kuschelig zu machen, Strom zu legen, wo er noch fehlt, die Wandfarben zu planen, und so weiter. Aber eben eher nur am Wochenende, weil in wir in der Woche viel zu spät mit dem gemeinsamen Abendessen fertig werden, um noch viel zu machen. Meistens ist es dann schon nach 20 Uhr. Dann bleiben einem ja höchstens noch 2 Stunden, um etwas zu schaffen.

Es ist aber so schön, nach Hause zu kommen und mich darauf zu freuen, dass bald die Tür geht, und mein Liebster nach Hause kommt. Meistens habe ich von unterwegs noch eine Nachricht von Ihm bekommen, dass es nicht mehr lange dauert, bis wir unseren gemeinsamen Abend anfangen können. Und dann kommt er und ich freue mich jeden Tag aufs Neue.

Montag, so wie heute morgen, finde ich es richtig schmerzlich, dass wir uns wieder tagsüber nicht sehen können. Ich könnte ihn jede Minute um mich haben. Kann – nicht muss, das ich wichtig, ich will ja nicht an ihm festkleben. Aber im Moment sind wir uns selbst genug. Ich brauche zur Zeit nur wenig andere Menschen und genieße jede Minute unseres alltäglichen Zusammenseins.

Bald wird das vermutlich auch ein bisschen anders werden – vielleicht kommen Anforderungen auf uns zu, so dass wir nicht so viel Zeit miteinander haben - oder wir wollen auch wieder mehr mal etwas jeder für sich machen - oder anderes, ich weiß es nicht...

Ich bemühe mich jedoch jeden Tag so zu leben, als wäre es der letzte und genieße jeden Tag, wo ich nur kann. Jede Minute mit ihm für mich, wo ich nur kann!

Im Dschungel des Alltags, der Großstadt Liebe zu leben, ist wahrlich eine Aufgabe fürs Leben. Ich stelle mich ihr so gut ich kann....




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Verfasst am 22.06.2007 08:22:47 Uhr
Tag 1
Heute ist der erste Tag eines neuen glücklichen Lebens.

Ab heute Abend werden mein Liebster und ich jeden Abend zusammen schlafen gehen und jeden Morgen zusammen aufwachen können. Ich bin überglücklich und kann es kaum fassen:

Ich

- habe jetzt ein Jahr 24 Monate und 4 Tage alleine gelebt,
- kenne meinen Liebsten 6 Monate und 15 Tage,
- in 8 Tagen wird er entgültig zu mir ziehen!

Wir

- haben noch Jahre des Glücks vor uns!

HURRA!






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